„Deutschland – bunt, lebendig und sozial?“ - Zittau

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Trommelgruppe auf dem Markt
Der offizielle Start war für 16:00 von dem Veranstalter „Antifa Lausitz“ verkündet. Der Kundgebungsplatz, Marktplatz Zittau, füllte sich jedoch schon eine halbe Stunde vorher.
Gegen 16:15 Uhr wurden vor den ca. 150, meist jugendlichen, Kundgebungsteilnehmern die Auflagen verlesen. Im Anschluss folgte eine Eröffnungsrede ( ebenfalls veröffentlicht unter www.antifa-lausitz.net ) des Veranstalters.
Nun kam eine fantastische Vorstellung der Trommelgruppe des MUK, einige machten in dem kleinen „Workshop“ mit und hatten sichtlich Spaß daran. ( Bild )
Zwischen den Redebeiträgen von „Jörg Meiers – jugendpolitischer Sprecher der neuen großen Koalition“, Amal ( ein Verein, der Opfern rechter Gewalt hilft ) , Jusos / SPD und DieLinke.PDS gab es immer wieder ordentliche Musik zum Lauschen. Nicht wenige fanden die CD „Aufmucken gegen Rechts“ wesentlich besser als irgendeine „Schulhof – CD“. ( Wer noch CD’s oder Buttons möchte, meldet sich bitte auf unsere Email – Adresse. )
Die Infostände von SPD, DieLinke.PDS und 1 Weltladen waren ebenso umlagert wie die Fotoausstellung über Neonazis in Ostsachsen, das Zelt der Bohne und Zeitzeichen.eV. Auch die leckere Suppe vom Emil wurde gern gegessen.
Viele interessante Gespräche wurden nebenbei geführt, den 30-40 ewig Gestrigen in der Neustadt wurde keine Beachtung geschenkt. Auch nicht, als diese sich die antifaschistische Kundgebung von der Seite ansahen. Wahrscheinlich fanden Sie Ihre „Gegenkundgebung“ nicht ganz so toll und wollten was anständiges sehen.
Gegen 17:45 Uhr erklärte der Veranstalter nach einem Gedicht ( ebenfalls auf der Homepage der Antifa Lausitz veröffentlicht ) die Kundgebung für beendet und nicht wenige ließen den Feiertag im Emil ausklingen.

Fazit: In Zittau wurde ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus und braunes Gedankengut gesetzt.
Nach Leipzig und Görlitz wurde nun auch in Zittau den Neonazis gezeigt, dass man gern auf Sie verzichtet.
Auch zeigte man der Stadt Zittau deutlich, dass es nicht immer zu Krawallen kommt, wenn sich Antifaschisten und sozial engagierte Vereine treffen, um eine bunte Kundgebung abzuhalten. Das hilft vielleicht bei einigen Herren im Rathaus ihre Vorurteile abzubauen. Team Green hielt sich bemerkenswerter Weise zurück.


birte // Published at 04.10.2005 - 15:43:16

 


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