Pogromgedenken mit Störungsversuchen durch Neonazis

Diese Website existiert in dieser Form nicht mehr. Relevante Infos befinden sich jetzt auf KRASS-OST.blog.com



Gedenken in Görlitz
Am Gedenken an die Pogrome vom 9.November 1938 nahmen etwa 100 Menschen in Görlitz teil. Nachdem der Gedenkgottesdienst vorbei war zogen sie von der Görlitzer Frauenkirche zur Synagoge in der Otto-Müller Straße.
Schon vor 18 Uhr sammelten sich 8 Neonazis aus dem Umfeld der Görlitzer NPD vor der Frauenkirche. Nachdem sich der Gedenkmarsch in Richtung Synagoge aufgemacht hatte, folgten Sie dem Zug im Abstand von etwa 10 Metern. Als einer der Neonazis sagte „… und jetzt Party …“ wurden sie verbal verwiesen. Daraufhin verließen die Neonazis die Veranstaltung und gaben damit eine eher lächerliche Vorstellung ab.

Es war jedoch nicht das erste Mal, dass sich Neonazis in Görlitz bei solch einer Veranstaltung zeigten. Bei der Gedenkveranstaltung am 9.November 1999 störten etwa 20 Neonazis die Veranstaltung, indem Sie ein antisemitisches Transparent hielten. Die Polizei beendete damals das braune Treiben nicht, unter dem Vorwand, dass die Situation dadurch eskalieren könnte.

Zuletzt hatten Neonazis der NPD-Görlitz (Unter dem Decknamen "Bündnis RECHTS Schlesien“) eine revanchistische Kundgebung am 21.Oktober 2004 vor der Gedenkstelle an der Kahlbaumallee abgehalten (ostsachseninfos berichtete).

Kein Vergeben! Kein Vergessen!

ostsachseninfos


Published at 09.11.2004 - 22:17:46

 


Jetzt auch für eure Homepage - RSS Newsfeeds... HOWTO