0210| Nazidemo in Görlitz gestoppt!

Diese Website existiert in dieser Form nicht mehr. Relevante Infos befinden sich jetzt auf KRASS-OST.blog.com


  Auch wenn die Neonazis selbst noch etwas Positives aus ihrem Aufmarsch ziehen wollen, bleibt absolut festzuhalten: der Aufmarsch wurde an einer wichtigen Stelle gestoppt, der neuen Stadtbrücke.

Mehr:
Naziaufmarsch in Görlitz blockiert!
Mit dumpfem Trott zum braunen Haus (Lustiger Artikel der Sächsischen Zeitung, LK Görlitz)
Aktionsbündnis Görlitz zur Demonstration in Görlitz

Achtung: die Neonazis haben angekündigt einen weiteren Aufmarsch in Görlitz durchzuführen.

 


Im Bild zu sehen: Stefan Latzel (Mr Bean) und rechts daneben, die sog. "Autonomen Nationalisten" aus Berlin

  Am 02.Oktober 2005 wollen regionale Neonazi-Kameradschaften und die NPD unter dem Motto „Deutschland ist größer als die BRD!“ in Görlitz aufmarschieren. Die Vereinigung von Kameradschaften und der NPD wird unter dem Label „Lausitzer Aktionsbündnis“ (LAB) geführt. Dieses Bündnis organisierte bereits im Juli diesen Jahres einen bundesweit relevanten Neonaziaufmarsch gegen die Agenda 2010 in Weißwasser.
  Treffpunkt für antifaschistische Demo:
11 Uhr (pünktlich), Wilhelmplatz Görlitz
Achtet weiterhin auf aktuelle Ankündigungen!
  Infos:
  [30.09.2005]
Die Nazis haben auf ihrer Homepage angekündigt eine Gegenkundgebung zur antifaschistischen Kundgebung am 03.Oktober 2005 in Zittau zu veranstalten. Diese Gegenkundgebung steht im direkten Zusammenhang mit dem Naziaufmarsch in Görlitz.

Deshalb ist es wichtig die Kundgebung der Antifa-Lausitz zu unterstützen!
03.Oktober 2005 - Marktplatz Zittau / 16 Uhr!

Weiterhin haben die Nazis einen weiteren Redner benannt: Und siehe da es ist Jürgen Krumpholz. Dieser ist auf dem Foto in vollem Profil zu sehen!

Weitere Infos gibt's in einem Interview mit einem Organisator der antifaschistischen Demo.

Weitere Infos zum 03.Oktober gibt es in einem SZ-Artikel der Lokalredaktion Zittau von  Heute.

  [29.09.2005]
Der in dem SZ-Artikel von Heute zu Wort kommende Matthias Rochow meldete nach Informationen des ASta der JLU Gießen einen Aufmarsch der NPD gegen den Bau der Synagoge in Bochum an. Diese sollte im letzten Jahr stattfinden, wurde aber wegen offensichtlicher Volksverhetzung verboten.

Nochmal die Route der Nazis: "Die Aktion der Nationaldemokraten beginnt um 10 Uhr am Südausgang und führt nach Veranstalterangaben voraussichtlich über Sattigstraße, Kahlbaumallee, Stadtpark, Uferstraße zur Altstadtbrücke, dann zurück über Jakob-Böhme-Straße, Elisabethstraße, Postplatz, Berliner Straße zum Bahnhof."
  [28.09.2005]
Nach einer Zeitungsmeldung der Sächsischen Zeitung von Heute, ist der Naziaufmarsch unter dem Motto "Auch in Schlesien, Ostpreußen, Pommern leben Deutsche – Wir sind ein Volk" angemeldet. Dieser startet nun nicht vom Bahnhof, sondern 11.00 Uhr vom Südausgang des Bahnhofes! Der Aufmarsch wurde demnach von der JN ("Junge Nationaldemokraten") angemeldet.

Wir treffen uns nun auf dem Wilhelmsplatz! (pünktlich 11.00 Uhr)
Unsere Demo geht dann Richtung Postplatz, über den Demianiplatz zum Theater. Dort findet gegen 13.00 Uhr unsere Kundgebung statt.
 
Eventuelle Route der Nazidemonstration und die Route der Gegendemonstration:




Bild größer (klick)


Weiterführende Infos zu den Nazis:

In dem Aufruf werden 2 Nazis als Redner angekündigt. Beide sind Mitarbeiter der NPD-Landtagsfraktion. Hier ein paar Infos:

Peter Naumann
Der persönliche Mitarbeiter des NPD-Abgeordneten Klaus-Jürgen Menzel ist der verurteilte Naziterrorist Peter Naumann. Er wurde 1952 geboren und ist seit seinem 18. Lebensjahr Mitglied der NPD und war in den 70ziger Jahren u.a. stellvertretender Bundesvorsitzender der JN. Naumann ist Diplom - Chemiker und gilt in der Neonaziszene als Sprengstoffexperte.

Mehr im NiP und IDRG


Stefan Rochow
Stefan Rochow wurde 1973 geboren und ist seit 2002 Vorsitzender der Jungen Nationaldemokraten (JN). Außerdem war er von 1997 bis 2001 stellvertretender Bundesvorsitzender der neonazistischen Jungen Landsmannschaft Ostpreußen (JLO) und ist Mitglied des Nationaldemokratischen Hochschulbundes (NHB).

Rochow konzentriert sich vornehmlich auf Jugendarbeit. Sein Ziel ist es u.a. jungen Leuten "auch eine bewusste Kameradschaft zu vermitteln" denn dort, meint er "ist auch das Potenzial der Zukunft. Und darum wenden wir uns auch ganz bewusst an Jungwähler." Auch die Jungwähleraktion der NPD, bei welcher 25.000 CDs mit rechtsextremer Musik auf Schulhöfen verteilt werden sollten, ist eng mit seiner Person verbunden.

Mehr im NiP




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