Gegen Revanchismus und Antisemistismus

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„Deutschland – bunt, lebendig und sozial?“ - Zittau
birte // Published at 04.10.2005 - 15:43:16
Der offizielle Start war für 16:00 von dem Veranstalter „Antifa Lausitz“ verkündet. Der Kundgebungsplatz, Marktplatz Zittau, füllte sich jedoch schon eine halbe Stunde vorher.

Feiertag lockt politische Ränder an
SZ Lokalteil ZI 30.09.05 Red.Matthias Klaus // Published at 30.09.2005 - 10:04:16
Tag der Einheit. Am Montag planen sowohl linke als auch rechte Gruppen Kundgebungen in Zittau.

Deutschland - bunt, lebendig und sozial? 03.10.05 - Zittau - Kundgebung
birte // Published at 24.09.2005 - 10:57:05
Deutschland – bunt, lebendig und sozial? 03.10.05 + Marktplatz Zittau + 16 – 18Uhr + Kundgebung 03.10.2005 – Tag der deutschen Einheit, ein Grund zum Feiern? Ist es ein Grund zu feiern, - wenn Grundrechte beschnitten und missachtet werden? ( Kamera-, Telefonüberwachung ) - wenn jeden Tag Andersdenkende von Nazis verfolgt, bedroht und angegriffen werden? - wenn der Staat, die Menschen immer mehr ausbeutet und zur Lohnarbeit zwingt? - immer mehr Menschen gezwungen sind, zum Sozialamt, Suppenküchen etc. zu gehen?

Modernes Deutschlandbild
german-foreign-policy.com, 21.12.2004 // Published at 21.12.2004 - 11:44:02
STUTTGART/OPOLE - Das vom Auswärtigen Amt finanzierte ,,Institut für Auslandsbeziehungen" (ifa/Stuttgart-Berlin) assistiert osteuropäischen Germanisierungs-Aktivisten. Das ,,ifa", eine ,,Mittlerorganisation" der deutschen Außenpolitik, ist u.a. in Polen tätig, wo ,,ifa-Assistenten" beim ,,Schlesischen Wochenblatt" Medienarbeit betreiben. Die Zeitung leitet polnische Interessenten beim Erwerb eines deutschen Passes an, der die ausländischen Staatsbürger deutscher Hoheit unterstellt. Die nach blutlichen Abstammungsmerkmalen organisierte Eindeutschung stützt sich u.a. auf die ,,Deutsche Volksliste". Urheber der ,,Volksliste" war der ,,Reichsführer SS und Reichskommissar für die Festigung des Deutschen Volkstums", Heinrich Himmler. Das ,,Schlesische Wochenblatt" ist nach eigener Aussage ,,die auflagestärkste Zeitung in Polen, die sich überwiegend an deutschstämmige Personen richtet".

Deutsche Kommunalpolitik in Polen
german-foreign-policy // Published at 02.11.2004 - 22:56:59
OLSZTYN/LIBEREC (Eigener Bericht) - Eine Veranstaltung der deutschen ,,Landsmannschaft Ostpreußen" im polnischen Olsztyn hat Proteste der Bevölkerung ausgelöst. Die ,,Landsmannschaft" hielt auf polnischem Boden ihren ,,4. Kommunalpolitischen Kongress" ab und propagierte dabei das Fortbestehen des NS-Verwaltungsgebiets ,,Ostpreußen". Die angebliche Zuständigkeit der deutschen ,,Landsmannschaft" für hoheitliche Kommunalbelange im Gebiet Olsztyn zielt auf die schrittweise Durchsetzung eines ,,Rechtes auf Heimat". Das völkerrechtswidrige Auftreten der deutschen ,,Landsmannschaft" in Polen ist Vorbild für gleichgerichtete Aktivitäten weiterer deutscher Vertriebenenverbände und strahlt auch nach Tschechien aus.

Deutsche Forderungen gegenüber Polen
pvl 09-10/2004 - Eine Betrachtung von Piotr Palys // Published at 02.11.2004 - 22:53:08
Vor nicht ganz 60 Jahren ging der Zweite Weltkrieg zu Ende. Dieser totale Krieg ließ niemanden unberührt zurück. Einer meiner Großväter war bei den Kämpfen dabei, 1939 wurde er gefangen genommen und in ein Kriegsgefangenenlager gebracht. Mein zweiter Großvater war Partisan und kämpfte im Untergrund. Und die beiden waren bei weitem nicht die einzigen, die ihr Leben riskierten. Auch deren Frauen begaben sich in Gefahr, sei es auch nur, um ein Stück Brot oder Fleisch zu ergattern. Auch meine Eltern, die damals noch Kinder waren, nahmen die traumatischen Erfahrungen des Krieges mit ins Leben. Dennoch ist all dies für mich und meine Generation nichts weiter als ein Stück Geschichte. Klopft nun aber eben diese Geschichte an die Tür derer, die lange nach dem Krieg zur Welt gekommen sind?

Preußische Treuhand beteuert: „Wir sind nicht geldgierig“
Sächsische Zeitung, Mittwoch, 4. August 2004, Von Torsten Holtz // Published at 04.08.2004 - 22:01:34
Fast 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fällt dieser Tage ein dunkler Schatten auf die Beziehungen zwischen Deutschen und Polen. Kurz nach dem EU-Beitritt des östlichen Nachbarn fordern nun hunderte deutsche Vertriebene ihre damals enteigneten Vermögen, Häuser und Grundstücke zurück und wollen dafür notfalls vor Gericht ziehen. Viele Politiker, vor allem von SPD und Grünen, zeigten sich am Dienstag entsetzt.

Was den einen ihr Hohmann ist den Sachsen die CDU
art Dresden // Published at 19.02.2004 - 22:46:44
Auf die Frage, warum der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche im Gegensatz zu Martin Hohmann nicht aus der Fraktion ausgeschlossen wurde und ob in Sachsen "rechte Ausrutscher" erlaubt seien, anwortete der amtierende Ministerpräsident Georg Milbradt in der ersten Ausgabe der "Sächsischen Zeitung am Sonntag": "Die Fälle sind nicht vergleichbar. Hohmann hat auf seine Äußerung beharrt, Nitzsche seine bedauert. Bei Nitzsche gehe ich davon aus, dass seine Worte nicht seine generelle Haltung widerspiegeln. Er sollte bei öffentlichen Auftritten nicht so plappern." Nun Nitzsche plappert schon lange und nicht nur er. Dabei verkündete er nicht nur seine Haltung zum "letzten Ali", auch zu der Bevölkerung jenseits der deutschen Ostgrenze hat er so sein ganz eigenes Verhältnis. In einer aktuellen Debatte des Landtages am 13. Juli 2000 zum Antrag der CDU auf die "Aussetzung der Ökosteuer der rot-grünen Bundesregierung" meinte er: "Herr Jurk müsste es am besten Wissen, denn in unserer Ecke (gemeint ist der Niederschlesische Oberlausitzkreis) kommt man sich auf der Autobahn langsam vor wie in Polen oder in der Ukraine. Man sieht meist nur noch schwarze Nummernschilder. Ich warte nur noch darauf, dass die Autobahnauffahrten in polnischer Sprache gekennzeichnet werden. Dann sind wir dort, wo wir hinwollen!"

Freitag, der 13. - Deutsches (Ge-) Denken
Der Rechte Rand Nr. 87 - http://www.der-rechte-rand.de/ // Published at 19.02.2004 - 21:47:51
Dresden wurde schon einmal zur „Hauptstadt der Bewegung“ stilisiert als Anfang der 90er Jahre dies von Christian Worch und Michael Kühnen propagiert wurde. Und Dresden ist auf gutem Wege, erneut einer der Schwerpunkte der Szene zu werden. Einen Vorgeschmack bot der 14. Februar. Der bis dato in Dresden mit Abstand größte Neonazimarsch hatte vom Auftritt und Zahl der Teilnehmer einiges mit anderen Großaufmärschen wie in Wunsiedel gemein. Ebenso wie beim Heß-Gedenken verfolgt die Szene in Dresden mit der Erinnerung an den „Bombenholocaust“ revisionistische Ziele und eine Annäherung an den Nationalsozialismus. Auch soll Dresden das werden, was Wunsiedel schon lange ist: Ein festes Symbol und alljährliches Ziel bundesweit organisierter Neonazis, kurzum eines der wenigen Großereignisse der Szene.

In Leipzig wollen vier Anwohner den Bau eines jüdischen Begegnungshauses verhindern
VON BERNHARD HONNIGFORT (LEIPZIG), Frankfurter Rundschau online 2004, 18.02.2004 // Published at 18.02.2004 - 16:11:28
Es kommt selten vor, dass ein evangelischer Pfarrer einen Gemeindebrief schreibt und die Presse sofort Meldungen daraus macht. Eine Ausnahme ist der Brief, den Pfarrer Christian Wolff von der Leipziger Thomaskirche am 24. Januar schrieb. Darin warf der Pfarrer einigen Bewohnern des Leipziger Waldstraßenviertels, die gegen den Bau eines jüdischen Begegnungszentrums klagen, vor, sie bewegten sich mit ihren Einsprüchen "in einer trüben Tradition des Antisemitismus". Und dass es skandalös sei zu argumentieren, die jüdische Gemeinde sei ein Sicherheitsrisiko, rieb er ihnen unter die Nase. Aufgebracht war der Pfarrer und schimpfte, die Wohnqualität des Viertels leide ja wohl nicht unter dem geplanten Begegnungszentrum, sondern darunter, dass die Rückkehr jüdischen Lebens verhindert werden solle. Wolff forderte die Anwohner auf, ihre Klage vor dem Verwaltungsgericht zurückzuziehen, aber vergeblich.



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