Keine Zusammenarbeit mit Jürgen Hösl-Daum und der DSU im Görlitzer Stadtrat

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Es begann mit einem Aufkleber.
Der rechte Rand // Published at 04.08.2004 - 23:00:52
Die Märzausgabe der neofaschistischen Monatsschrift „Nation und Europa“ aus Coburg, Mitbegründer dieser Zeitschrift war 1951 der frühere SS-Sturmbannführer und Spezialist für „Banden-bekämpfung“ Arthur Ehrhard, berichtete 1997 über eine Aufkleberaktion des Nürnbergers Jürgen Hösl junior. Das Mitglied der „Jungen Union“ in der CSU habe den „bundesweit berühmten gewordenen Aufkleber“ mit der Aufschrift „Nein zum Euro“ und „Wir Deutsche vertrauen weiter unserer Mark und lehnen den Zwangsumtausch in die Kunstwährung EURO ab!“ schon „mehr als eine Million“ mal „verteilt“, vermeldete die neofaschistischen „Unabhängigen Nachrichten“ aus Oberhausen wohlwollend im August des gleichen Jahres.

Niemcy oburzeni
Pi¹tek, 30 lipca 2004r. // Published at 04.08.2004 - 22:42:08
– Wszystkie partie, które mają przestawicieli w radzie miasta, potępiają tego człowieka – powiedział wczoraj wZgorzelcu Rolf Karbaum, bumistrz Goerlitz, komentując rozklejanie antypolskich plakatów przez radnego tego miasta.

Radny Görlitz i antypolskie plakaty
Michał Kokot, Wrocław, współpraca Renate Heidner, MDR Sachsen, 29-07-2004 // Published at 04.08.2004 - 22:32:25
Gdy w³adze Görlitz i Zgorzelca dyskutuj¹ o zacieœnieniu wspó³pracy obu miast, niemiecki radny organizuje akcje rozklejania antypolskich plakatów Na czarno-bia³ych kartach widniej¹ zdjêcia przedstawiaj¹ce zbiorowe mogi³y, wychudzone dzieci i sceny egzekucji, jakich mieli dopuœciæ siê Polacy pod koniec II wojny œwiatowej na niemieckich przesiedleñcach. Z napisanego po niemiecku plakatu dowiemy siê równie¿, ¿e Polacy zabijali niemieckie niemowlaki, a milicja gwa³ci³a Niemki.

„Dafür gibt es Gerichte“
Sächsische Zeitung, Dienstag, 27. Juli 2004, Von Cornelia Sommerfeld // Published at 04.08.2004 - 22:26:15
Ein Plakat wie dieses muss ins Auge fallen: Schwarz-Weiß-Bilder von Massengräbern, Flüchtlingstrecks und grausam zugerichteten Leichen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs lassen den Betrachter frösteln. Darüber prangt in schwarzen Lettern: „Polen und Tschechen herzlich willkommen in der EU! Unsere Justiz arbeitet bereits fleißig, denn Mord verjährt nicht!“ Ein anderes Plakat ist dem vergilbten Ton nachempfunden, wie ihn uraltes Schreibmaschinenpapier hat. „Sonderbefehl der polnischen Regierung“ droht es in Sütterlin-Schrift. Darunter sind die Befehle zur „Umsiedlung der deutschen Bevölkerung“ von 1945 aufgelistet.

Zittau: Keine Verstimmung nach Plakat-Aktion
Sächsische Zeitung, Freitag, 30. Juli 2004 // Published at 04.08.2004 - 22:24:28
Zittau. Die Plakatierungsaktion dreier Deutscher in Polen wird nicht zu Verstimmungen mit der Nachbarstadt Bogatynia führen. Dieser Auffassung ist Oberbürgermeister Arnd Voigt (Freie Bürger). „Auf kommunalpolitischer Ebene kommt es sicher zu keinem Schaden. Wir haben eine verlässliche und gefestigte Partnerschaft“, so das Zittauer Stadtoberhaupt gestern gegenüber der SZ. Er lehne zudem die Aktion an sich strikt ab. „Ich bin auch für die Aufarbeitung der Geschichte. Aber nicht so“, so der OB. Den Bogatyniaern sei zudem bekannt, dass es sich um Taten Einzelner handele, die nicht die Meinung der Mehrheit widerspiegele.

Staatsanwalt jagt DSU-Stadtrat
Chemnitzer Morgenpost, Freitag, 30. Juli 2004 // Published at 04.08.2004 - 22:23:10
Ganz Görlitz schämt sich für diesen Politiker: Der künftige DSU-Stadtrat Jürgen Hösl-Daum (26) wird vom polnischen Staatsanwalt gejagt, weil er eine Stadt mit rechten Hetzplakaten zupflasterte. Während sich der Oberbürgermeister in Polen entschuldigte, bombardierten andere Görlitzer das Haus des Rechtsaußen mit Pflastersteinen.

Späte Distanzierung, Turbulente Tage für DSU-Chef Christfried Wiedemuth
Sächsische Zeitung, Mittwoch, 4. August 2004 // Published at 04.08.2004 - 22:20:17
Unruhige Tage liegen hinter dem Obercunnersdorfer Christfried Wiedemuth. Der DSU-Chef in der Oberlausitz sah sich dank eines Mitgliedes in Görlitz dem Verdacht ausgesetzt, rechtsradikale Aktionen und Gedankengut zu billigen. Der Görlitzer – gerade in den Stadtrat gewählt – hatte in Boleslawiec (Bunzlau) ungenehmigt Plakate aufgehangen, auf denen den Polen die Vertreibung der Deutschen angelastet wird. Mit dabei die bislang unbekannt gebliebenen Gerhard G., 22 Jahre, aus Zittau und Stephan R., 24 Jahre, aus Oybin.

,,Moralisch gesehen deutsches Land"
www.german-foreign-policy.com, 31.07.2004 // Published at 04.08.2004 - 22:09:54
BOLESLAWIEC/GÖRLITZ - Deutsche Provokateure drohen polnischen Staatsbürgern mit der Verfolgung durch deutsche Gerichte. Wer an der Umsiedlung der Deutschen mitgewirkt habe (,,Völkermord"), müsse mit Bestrafung rechnen: ,,Unsere Justiz arbeitet bereits fleißig, denn Mord verjährt nicht!", heißt es auf Plakaten, die eine Gruppe junger Männer aus Sachsen vor wenigen Tagen in einer illegalen Propagandaaktion in der polnischen Kleinstadt Boleslawiec angebracht hat. Die Plakate bezichtigen mit Bildern und Texten die polnische Bevölkerung grausamer Unrechtstaten. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Jugendorganisation der ,,Landsmannschaft Schlesien" in Polen eine ähnliche Aktion durchgeführt und damit massive Befürchtungen in der Bevölkerung wachgerufen. Zu den Tätern gehört ein Stadtrat aus Görlitz, der weitere Provokationen angekündigt hat.

Schröder punktet in Polen
02.08.2004 , junge Welt, Rüdiger Göbel // Published at 04.08.2004 - 21:56:49
Mehrfach hat Bundeskanzler Gerhard Schröder in seiner sechsjährigen Amtszeit das Nachbarland Polen besucht. Keine Visite war indes so bedeutungsschwer wie seine gestrige Teilnahme an den Gedenkfeiern zum 60. Jahrestag des Warschauer Aufstandes. Offiziell wird der Besuch des deutschen Regierungschefs als Symbol für die Versöhnung zwischen Polen und Deutschen gewertet.

Jungrevanchist brüskiert Görlitz
Neues Deutschland, 31.07.04 // Published at 04.08.2004 - 21:22:42
Plakataktion eines DSU-Stadtrates in Polen ruft Entsetzen hervor - Mit einseitigen Schuldzuweisungen belasten einige späte Rächer der Vertriebenen die deutsch-polnischen Beziehungen. Görlitz ist um Schadensbegrenzung bemüht.



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